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Die nachfolgende Geschichte hat sich tatsächlich wie geschildert ereignet. Lediglich die Namen der Beteiligten wurden geändert.

 E-Mail am frühen Morgen: "hallo Herr Reiss, bitte melden sie sich. Habe die ganze Nacht erbrochen, Schwindel und Kreislauf durcheinander.... alles so peinlich, weiß nicht was ich tun soll.

bitte tel. melden

Karl Heinz Hütegern"

Ich war sofort alarmiert. Hatte ich doch erst vor zwei Tagen mit unserem Haushüter, Herrn Hütegern die letzten Details eines neuen Auftrags besprochen. Und nun war er plötzlich über Nacht erkrankt. Zu allem Übel auch noch ausgerechnet einen Tag vor dem Beginn seines dreiwöchigen Betreuungseinsatz auf dem Anwesen der Familie Wohlbehütet.

Mein Anruf bestätigte die schlimmsten Befürchtungen. Unser Haushüter war nach der schlaflosen Nacht stark geschwächt und von Schwindelanfällen geplagt. In diesem Zustand war er nicht in der Lage seinen Hausarzt aufzusuchen, dieser versprach aber baldmöglichst vorbei zu kommen. Ob Herr Hütegern den ab nächsten Morgen fest vereinbarten Betreuungstermin überhaupt war nehmen können würde stand in den Sternen.

Jetzt hieß es keine Zeit verlieren und kurzfristig einen für die Aufgabenstellung bei Familie Wohlbehütet geeigneten Haushüter zu finden. Zur Betreuung des Hundes kamen in erster Linie drei Haushüter mit Wohnort im Umkreis von 200 km in Frage.
Selbstverständlich gab es auch in den neun Jahren seit Bestehen von HC & S - Die Haushüter schon mal Fälle, in denen ein Haushüter aus familiären oder persönlichen Gründen (Krankheit der Ehefrau oder Behördentermine) ersetzt werden musste. Aber einen Tag vor einem dreiwöchigen Einsatztermin einen zum Einsatzprofil geeigneten Ersatzhaushüter zu finden war schon eine neue Erfahrung und echte Herausforderung.

Der erste mögliche Kandidat war telefonisch nicht erreichbar – aber ich konnte eine Nachricht mit der Bitte um Rückruf auf seiner Mailbox hinterlassen. Nummer zwei eine Dame hatte endlich einen Termin zur Reha-Maßnahme erhalten und war deshalb ebenfalls so kurzfristig nicht verfügbar. Der dritte Haushüter war fast ein Volltreffer, er wäre noch kurzfristig eingesprungen, aber leider nur für zwei Wochen, weil er in der dritten Woche zur Hochzeit seiner Tochter nach Kanada reisen würde. Gerade, als ich überlegte die dritte Woche selbst zu übernehmen, klingelte das Telefon.
Es war Herr Hütegern, der nach dem Besuch und Behandlung durch seinen Hausarzt guter Hoffnung war, doch am nächsten Tag wieder einsatzfähig zu sein. Die Symptome seiner Erkrankung waren laut Befund des Arztes typisch für die derzeit im Landkreis grassierenden Magen und Darm Vieren Infektion. „Der Haushüter-Einsatz sei daher – vorausgesetzt die kommende Nacht verlaufe erwartungsgemäß ohne weitere Probleme – aus ärztlicher Sicht vertretbar".

Mir viel ein Stein vom Herzen. Herr Hütegern steht nun doch für die Betreuung des Anwesens von Familie Wohlbehütet zur Verfügung, wobei ich Ihm sehr dankbar dafür bin, dass er, obwohl noch von der Erkrankung geschwächt, diese Aufgabe wie geplant war nimmt. Und für alle Fälle habe ich jetzt aufgrund der Verfügbarkeit des o.g. dritten Haushüters einen Plan B.

Nicht zuletzt wurde unser Kunde: das Ehepaar Wohlbehütet mit ihren fest gebuchten Flugtickets keine Minute verunsichert. Sie haben im Gegenteil von der „ganzen Geschichte“ nichts mitbekommen und konnten unbeschwert den Urlaub genießen. Ganz im Einklang mit unserem Firmenslogan: HC & S – Die Haushüter, damit Sie beruhigt verreisen können.

P.S. Auch der daheim gebliebene Hund der Fam. Wolbehütet war mit der Betreuung durch den Haushüter, den er schon beim Vorstellungstermin freudig akzeptiert hatte, ganz offensichtlich zufrieden.

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